Frauen. Bibel. Und ich mittendrin.
Ihr Lieben, ich stolpere immer wieder über diese Frage: Was sagt die Bibel eigentlich über Frauen?
Und ganz ehrlich?
Manche Stellen lesen sich…
als wären wir irgendwo falsch abgebogen.
Frauen sollen still sein.
Sich unterordnen.
Nicht lehren.
Autsch. 😶
Wenn ich das lese, fühlt sich das nicht nach Freiheit an. Eher nach klein machen.
Und dann sitze ich da und frage mich:
Okay … und wo ist da bitte mein Platz? 🤷🏼♀️
Aber dann stolpere ich über andere Geschichten.
Da ist eine wie Debora. Eine Frau, die ein ganzes Volk führt. Da ist Ester, die ihr Leben riskiert und Geschichte verändert. Da ist Maria Magdalena. Die erste, die am leeren Grab steht. Die erste, die die wichtigste Nachricht überhaupt hört. Nicht Petrus. Nicht Johannes. Eine Frau.
Und dann lese ich von Jesus.
Und ich merke: Er begegnet Frauen anders.
Er bleibt stehen. Er hört zu. Er spricht mit ihnen.
Öffentlich. Auf Augenhöhe.
In einer Zeit, in der das alles andere als normal war.
Und plötzlich passt das für mich nicht mehr zusammen. Diese Sätze von „sei still“ und diese Geschichten von Mut, Stärke und Vertrauen.
Was wiegt mehr? Was gilt?
Ich habe darauf keine perfekte Antwort.
Aber ich merke, wo ich innerlich hängen bleibe.
An diesem einen Satz:
„Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Griechen, zwischen Sklaven und freien Menschen, zwischen Mann und Frau. Denn durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle zusammen ein neuer Mensch geworden.“ – Galater 3,28
Und ich frage mich: Wenn das stimmt …
was bedeutet das dann für mich?
Für mein Denken.
Für meinen Platz.
Für meine Stimme.
Vielleicht geht es gar nicht darum, alles sofort aufzulösen. Sondern ehrlich hinzuschauen.
Zu merken, was mir gut tut.
Und was mich klein macht.
Und irgendwo dazwischen bin ich.
Mit meinen Fragen.
Meinen Gedanken.
Und der leisen Ahnung,
dass ich in dieser Geschichte nicht verloren gehe.
Und falls Ihr auch noch am Suchen seid:
Willkommen im Club. 🤍
Bis morgen!
Mandy
