Was kann ich schon ausrichten?
Hey Guten Morgen,
sag mal gibts bei Dir auch diese Momente, wo Du auf diese Welt schaust und denkst:
„Ehrlich jetzt… was soll ich hier eigentlich ausrichten?“
Da passieren Dinge, die sind so groß.
Kriege. Krisen. Ungerechtigkeit.
Und Du?
Machst morgens Deinen Kaffee, ziehst Dein Alltagsding durch, funktionierst irgendwie.
Und innerlich meldet sich dieser Satz: „Was kann ich schon tun?“
Nicht laut. Eher so… leise resigniert.
Als hätte man sich schon damit abgefunden,
dass der eigene Einfluss irgendwo gegen null geht.
Und dann sieht man andere.
Menschen, die laut sind.
Die kämpfen. Die verändern.
Und man selbst?
Fühlt sich klein.
Unbedeutend fast.
Als wäre das eigene Leben zu unscheinbar, um wirklich etwas zu bewegen.
Aber weißt Du was?
Vielleicht stimmt das so nicht.
Vielleicht ist das nur die Perspektive,
die uns diese große Welt manchmal aufzwingt.
Weil sie so laut ist, so riesig, so überwältigend.
Dass alles Kleine daneben automatisch bedeutungslos wirkt.
Aber ist es das wirklich?
Jesus nimmt fünf Brote und zwei Fische.
Nicht viel.
Eigentlich… fast nichts für so viele Menschen.
Und trotzdem
reicht es.
Nicht, weil es plötzlich mehr wird wie durch Zauberhand.
Sondern weil das, was da ist, überhaupt erst mal gegeben wird.
Vielleicht ist das, was Du geben kannst, nicht zu wenig.
Vielleicht ist es genau das, was gerade fehlt.
Denn vielleicht geht es gar nicht darum, die Welt zu retten.
Sondern darum, das, was Dir möglich ist, nicht kleinzureden.
Ein Gespräch. Ein offenes Ohr. Ein ehrliches Wort.
Ein kleines Stück Mitgefühl.
Dinge, die keiner in den Nachrichten liest.
Aber die trotzdem etwas verändern.
Vielleicht nicht alles. Aber etwas.
Und vielleicht ist „etwas“ viel mehr, als wir denken.
Ich glaub Du musst nicht laut sein, um wirksam zu sein.
Du musst nicht alles können, um etwas zu tun.
Und Du musst nicht die ganze Welt tragen.
Vielleicht reicht es, Deinen kleinen Teil nicht auszulassen.
„Hier ist ein Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das für so viele?“ – (Johannes 6,9)
Ich wünsche Dir für diesen Tag den Mut, Dein „wenig“ nicht zu unterschätzen.
Und die leise Gewissheit, dass selbst kleine Dinge größer wirken können, als Du gerade glaubst.
Machs gut, bis morgen.
Mandy

14. April 2026 @ 1:20
Die Auslegung ist richtig gut!!!
14. April 2026 @ 7:13
Guten Morgen!
Mandy, dieses Seelenfutter ist mal wieder sättigend wie auch ermutigend!
Sich zu erinnern, dass jeder einzelne durch kleine Gesten oder Worte die Welt etwas erhellen kann🕯
und somit eben doch etwas bewirkt!
Und doch ein Teil vom ganz Großen ist!
Danke dafür!
14. April 2026 @ 9:02
Das ermutigt mich gerade sehr und hilft mir gegen aufkommende Ohnmachtsgefühle.
Danke Mandy.
14. April 2026 @ 11:29
Danke liebe Mandy, auch für den/die Link/s, mit denen Du zum Bibellesen ermuntert…