Iran: Be our voice
Viele sehen gerade Bilder aus dem Iran.
Proteste. Gewalt. Wut.
Und denken: Das ist politisch. Das ist kompliziert.
Also weiter scrollen … 📱
Aber eigentlich ist es erschreckend einfach.
Menschen gehen dort auf die Straße, weil der Staat ihnen vorschreibt, wie sie zu leben haben.
Was sie anziehen. Was sie sagen dürfen. Was sie glauben sollen.
Und was passiert, wenn sie widersprechen.
Ja, es geht auch um Inflation. 💸 Um eine Wirtschaft, die viele nicht mehr tragen können.
Um Wasserknappheit, die den Alltag immer schwerer macht. 🚱
Aber das ist nicht der Kern.
Die Islamische Republik Iran fordert Gehorsam.
Nicht nur gegenüber Gesetzen, sondern gegenüber einer staatlich festgelegten Auslegung von Religion.
Sie entscheidet, wie Frauen sich kleiden müssen – nicht aus Überzeugung, sondern aus Zwang. Sie bestimmt, welche Medien erlaubt sind und schaltet das Internet ab, weil Menschen sich vernetzen, Fragen stellen oder ihre Wirklichkeit zeigen. 🌐❌ Sie legt fest, was gesagt werden darf und was als Angriff auf Gott oder den Staat gilt.
Religion wird dabei nicht geschützt, sondern benutzt.
Um Kontrolle auszuüben. Um Angst zu erzeugen. Um Gehorsam zu erzwingen.
Wer widerspricht, riskiert nicht nur Strafen, sondern Freiheit, Zukunft – manchmal das eigene Leben.
Viele Menschen sagen: So wollen wir nicht leben.
Sie kämpfen für das, was für uns oft selbstverständlich ist: frei sprechen zu dürfen, sich informieren zu können, sich zu vernetzen und ohne Angst Fragen zu stellen.
Was dort gerade passiert, ist kein Streit um Details. Es ist ein Ringen um etwas Grundlegendes: Darf ein Staat Religion benutzen, um Macht auszuüben – oder gehört das Leben den Menschen selbst?
In der Bibel ist Gott nie auf der Seite derer, die Menschen kleinhalten.
„Ich habe das Elend meines Volkes gesehen und ihr Schreien gehört.“ – 2. Mose 3,7
Und dieser Gott bleibt nicht neutral und fordert auf:
„Lernt Gutes zu tun! Tretet für die Unterdrückten ein.“ – Jesaja 1,17
Vielleicht verstehen wir nicht alles. Aber vielleicht reicht es heute, nicht wegzusehen.
Ein Gedanke. Ein leises Gebet. Für die Menschen, deren Stimmen gerade zum Schweigen gebracht werden. 🙏
Danke.
Mandy
