Glaube – eine Reise 🧳
Kennst Du das?
Du hast etwas geglaubt. Lange. Vielleicht seit Deiner Jugend.
Es war sortiert, erklärt, eingeordnet. Irgendwie fertig gedacht. ✔️
Und dann – irgendwann – merkst Du: Irgendwas passt nicht mehr ganz.
Nicht, weil Du oberflächlicher geworden bist. Sondern weil Du gelebt hast. 🌱
Beziehungen. Brüche. Fragen.
Erfahrungen, die sich nicht einfach wegdiskutieren lassen.
Und plötzlich steht da diese unbequeme Frage: Was, wenn ich mich geirrt habe?
Oder zumindest: Was, wenn es mehr gibt – als das, was ich dachte? 🤔
Das braucht Mut. Nicht, weil man dann „falsch gelegen“ hätte.
Sondern weil man sich eingestehen muss: Glaube ist eine Reise. 🧳
Denn ehrlich – wer weiß schon sicher, ob das, was er heute glaubt, morgen noch genauso trägt?
Klar, wir hoffen es. Wir wünschen es uns.
Und trotzdem wären wir nicht die Ersten,
die einen Bruch erleben, der plötzlich alles auf den Kopf stellt. 🌪️
Vielleicht geht es gar nicht darum, sich selbst zu korrigieren.
Sondern darum, mit bestem Gewissen auf der Reise zu bleiben.
Nicht von oben herab auf das eigene Früher zu schauen. Sondern mit Respekt zu sagen: Das war mein Standpunkt damals. Und heute sehe ich weiter – oder zumindest anders. 👀
Vielleicht ist genau das kein Zeichen von Schwäche. Sondern von Reife. 🌾
Jesus selbst war erstaunlich wenig an festen Schubladen interessiert. Er hat Menschen nicht dafür gelobt, dass sie alles “richtig” glauben und machen – sondern dafür, dass sie offen geblieben sind.
Die Bibel sagt: „Prüft alles und behaltet das Gute.“ – 1. Thessalonicher 5,21
Hinsehen. Abwägen. Ehrlich bleiben.
Und das festzuhalten, was Leben trägt.
Ich glaube nicht, dass Gott beleidigt ist, wenn Dein Glaube Fragen bekommt.
In meinem Leben waren es oft genau diese Momente, in denen Beziehung tiefer wurde.
Stillstand war nie sein Ziel.
Bis morgen, Segenregen.
Mandy
