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6 Comments

  1. Ursula Kleen-Kolanus
    9. März 2026 @ 8:09

    Hallo Mandy,für mich war das heute heftig. Ich war jahrelang mit einem kirchlichen Angestellten verheiratet und habe solche Gewalt erlebt. Mir wurde nicht geglaubt. “so ist dieser Mann nicht… das hast du dir ausgedacht…du lügst…der doch nicht….”
    Ich habe mich dann irgendwann scheiden lassen, meine Ehe wurde annulliert, weil mir jemand Ehe Unfähigkeit bescheinigte, damit ich los kam.” Ich muss das so schreiben, damit Sie frei werden, denn Sie können ja nichts beweisen….”
    Mandy es war brutal ….und es ist brutal… aber Gott ist mir nicht verloren gegangen. Das ist das wichtigste.

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    • Mandy
      9. März 2026 @ 13:07

      Liebe Ursula,

      danke Dir, dass Du das hier so offen teilst. Das liest sich sehr schwer und ich kann nur erahnen, wie brutal diese Zeit für Dich gewesen sein muss – besonders, wenn einem nicht geglaubt wird.

      Dass Du den Mut gefunden hast, Dich zu lösen und Deinen eigenen Weg zu gehen, verdient großen Respekt. Und was Du am Ende schreibst, hat mich sehr berührt: Dass Dir Gott trotz allem nicht verloren gegangen ist. Für viele Menschen ist genau das nach solchen Erfahrungen unglaublich schwer.

      Ich wünsche Dir von Herzen weiterhin Kraft, Menschen an Deiner Seite, die Dich sehen und ernst nehmen – und immer wieder Momente von Frieden.

      Herzliche Grüße
      Mandy

      Reply

  2. Bine
    9. März 2026 @ 9:38

    Liebe Mandy,
    danke für deinen Mit und deine Offenheit!
    Auch ich trage in meiner Lebensgeschichte dieses Thema mit. Ich wurde als Kind im familiären Umfeld jahrelang missbraucht. Als ich zu „meinem Glauben“ gefunden habe, habe ich auch Gott gefragt, „wo warst du?“ ich bekam eine Antwort .. er war bei mir.. und ein Bild.. erhielt mir meine Augen und Ohren zu!
    Ich war „sprachlos“! Mein Körper hat Bände gesprochen aber keiner wollte/konnte es sehen!
    Ich habe das erlebte fast 30 Jahre verdrängt.. bis es Platz und Zeit hatte angeschaut und gewürdigt zu werden. Ich habe meinen Frieden damit schließen können, weil ich wusste „ER WAR BEI MIR!“ das ist ein großer Trost!
    Ich kann jedem nur empfehlen, suche dir jemanden, auch gerne anonym, bei dem du nicht sprachlos bleiben musst. Man muss nicht gleich ins Detail gehen, erzähle von deiner Not, Gefühlen und Ängsten und wenn es Zeit ist geh damit vor Gott und ich bin mir sicher auch du wirst eine Antwort, ein Zeichen, ein Gefühl und Trost darin finden!
    Seid gesegnet und behütet!
    Liebe Grüße Bine

    Reply

    • Mandy
      9. März 2026 @ 13:00

      Liebe Bine, danke Dir, dass Du Deine Geschichte hier so offen teilst. Das braucht Mut – und ich glaube, viele Menschen lesen solche Worte still mit und merken dadurch: Ich bin nicht allein.

      Dein Satz „Er war bei mir“ ist sehr berührend. Und auch der Weg, den Du beschreibst – dass manches erst viele Jahre später angeschaut werden kann – kennen viele Betroffene. Wie gut, dass Du jemanden gefunden hast, bei dem Du sprechen konntest und dass Du heute Frieden darin finden konntest. Danke auch für Deine ermutigenden Worte an andere hier.

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, Frieden und Menschen an Deiner Seite, die gut tun.

      Herzliche Grüße
      Mandy

      Reply

  3. Annika
    10. März 2026 @ 9:14

    Danke Liebe Mandy
    das du uns eine Stimme gegeben hast, denn ich habe den Mut nicht gehabt, Jahre lang versucht zu verdrängen. Ablenkung usw. leider gibt es immer wieder Triggerpunkte aber ich würde sagen es ist etwas besser geworden. Ohne Gott wäre ich nicht mehr hier. Ich habe überlebt und er möchte das ich lebe. Er hat gute Pläne, auch wenn ich sie noch nicht kenne.

    Reply

  4. Ulrike Meys-Christmann
    10. März 2026 @ 9:57

    Liebe Mandy, danke, dass du auch über so ein Schweres Thema schreibst. Ich glaube es ist sehr sehr schlimm, wenn ein Mensch so etwas mitmachen muss.
    Ich selbst habe es nicht erlebt, aber ich kenne Frauen, die es erlebt haben. Sie sind heute schon Großmütter und haben zum Teil immer noch großen Kampf mit diesem Thema. Wie furchtbar.
    Wenn dies dann noch in der eigenen Familie geschieht oder Menschen aus der Gemeinde, denen man doch vertraut….ganz schlimm.

    Ich wünsche allen Betroffenen, dass GOTT sie hält und trägt🙏❤️

    Es gibt ein Buch , ich schaue mal ob ich es finde. Das hat eine Frau geschrieben, die auch Mißbrauch erlebt hat in christlichen Kreisen.

    So schlimm, wenn einem dann nicht geglaubt wird.

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