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9 Comments

  1. Thomas
    20. Februar 2026 @ 9:36

    Hallo Mandy,
    danke für deine Beständigkeit im täglichen Seelenfutter. Es hatte für mich immer die richtige Länge, den notwendigen Tiefgang und manches Mal hatte ich länger dran zu knabbern 😉🍪.
    Es wirkt oft Tage und wochenlang nach 🤔💡.

    Reply

    • Mandy
      20. Februar 2026 @ 22:54

      „Dran zu knabbern“ gefällt mir sehr 😊 🍪 !! Genau so wünsche ich mir SeelenFutter manchmal: kein Fast Food ;-), sondern was ein bisschen länger sätigt.
      Danke fürs Mitgehen!

      Reply

  2. Kerstin
    20. Februar 2026 @ 9:54

    Hey Mandy,
    Es sind so tolle Texte, egal ob lan oder kurz . Danke für das teilen von deinen Gedanken.

    Reply

  3. Ulrike Meys-Christmann
    20. Februar 2026 @ 11:08

    Genau das finde ich auch, immer gut, egal ob kurz oder lang❤️
    HERZLICHEN DANK DAFÜR🙏

    Ein schönes Wochenende für dich und Dean und gute Genesung!

    Reply

  4. anonym
    20. Februar 2026 @ 21:52

    Ich gehöre zu denen, die struggeln. Multikomplexe Problemlage heisst das in der Sozialarbeit.

    Wenn viele wenig helfen, dasein könnten – könnte ich, könnten anderem vielleicht viele es wahrscheinlich schaffen.
    Die wenigsten, vielleicht nur ein oder zwei sind bereit zu helfen. Und die Hilfe ist in aller Regel ein Tropfen auf den heissen Stein.

    Z.B. ab zu einen Fuffi zustecken oder eine Rechnung zahlen ist nett (auch wenn es eigentlich dem Helfenden nicht wehtun sollte, weil jemand genug hat und auch nicht viele für Hilfe anstehen). Aber wie viel mehr würde es helfen, wenn jemand mit großer Geduld eine Budgetplanung z.B. mit mir machen würde und regelmäßig gegenprüft bzw. wir gemeinsam anpassen.

    Sonderbarerweise gibt es dann auch noch einen Menschenschlag, der gerade bei vulnerablen Erwachsenen auftaucht und auf den z.B. ich jedesmal herinfalle. Love bombardement und die Perpektive auf vermeintliche Struktur/Hilfe/Stütze/Gemeinschaft anbietet – oft gerade in christlichen Kontexten. Man darf dann helfen bei der Kinderbetreuung, im Haushalt, in Gemeinde und Kloster; es werden Reisekosten und Unterkunftskosten übergeholfen, dass man irgendwo kostenlos aushelfen kann (wo man auf etwas Kontakte und Integration gehofft hat, warten volle Arbeitstage), Geschenke und Spenden werden eingesackt und wenn man nicht mehr kann, gibts zum Dank auf den Deckel :/

    So einen Lage ist dermassen komplex und für Betroffene nicht aus eigener Kraft zu bewältigen.
    Meistens liegen in Kombination vor: chronische Erkrankung, soziale Isolation, Mittellosigkeit, Störungen in der Interaktion/Übererregung/Schwierigkeiten in der Affektkontrolle/Schwierigkeiten, sich abzugrenzen bei Traumata und ggf. resultierend weitere psychische Einschränkungen wie Panikattacken, Depression, Burnout; Verschuldung, ggf,. drohende Wohnungslosigkeit …

    Ich verstehe, dass ihr müde seid (ihr Helfenden).
    Versteht bitte, dass auch wir müde sind. Es ist so demütigend, für andere eine Last zu sein. Ich glaube nicht, dass irgendjemand das freiwillig macht.

    Reply

    • Mandy
      20. Februar 2026 @ 22:40

      Hey, Danke Dir für Deinen offenen und ehrlichen Kommentar.
      Es ist schwer zu lesen … wie schwer es ist.
      Dein Satz, dass es demütigend ist, sich wie eine Last zu fühlen, hat mich besonders bewegt.

      Ich hatte als Jugendliche selbst eine Sozialarbeiterin an meiner Seite. Und ich weiß noch, wie sehr es geholfen hat, dass da jemand blieb. Nicht mit schnellen Lösungen oder einem „Reiß dich zusammen“. Sondern mit Geduld, Struktur und echtem Dranbleiben. Über viele Jahre hinweg ….
      Deshalb glaube ich Dir sofort, dass komplexe Situationen nicht mit einem guten Vorsatz gelöst sind. Manchmal braucht es wirkliche Begleitung – nicht nur einen Tropfen auf den heißen Stein.

      Ich wollte in meinem SeelenFutter niemanden als „zu doof“ abstempeln. Und ganz sicher nicht sagen, dass Menschen freiwillig in schwierigen Lagen bleiben. Ich wollte diese Spannung beschreiben zwischen Helfen und Übernehmen – und wie müde beide Seiten manchmal sind. Ich denk drüber nach … vielleicht ja in einem weiterem SeelenFutter.

      Danke, dass Du die Perspektive der Betroffenen so klar eingebracht hast. Sie gehört genauso dazu.

      Und ich wünsche Dir von Herzen Menschen an Deiner Seite, die nicht nur kurz helfen – sondern bleiben. Die Geduld haben. Die Struktur mit Dir bauen. Und die Dich nicht als Last sehen, sondern als Mensch mit Würde!

      pS: Kommentier gern öfter mal, wenn Du magst 😉 Deine Stimme tut gut hier.

      Reply

      • anonym
        21. Februar 2026 @ 13:58

        Hi Mandy 🙂 wie lieb. Ich habe mich gestern geschämt, dass so viele Schreibfehler reingerutscht sind, die ich vor dem abschicken gar nicht gelesen hatte. Es wäre super, wenn es eine Korrekturfunktion gäbe.

        Sozialarbeiter hatte ich immer nur, wenn ich konkret von Wohnungslosigkeit bedroht war (z.B. wegen Wohnraumsbriss). Miete habe ich immer gezahlt. Für alleinstehende freiberufliche Personen ist auf dem Wohnungsmarkt manchmal jahrelang keine Wohnung verfügbar. Es trifft aber auch Menschen mit Festanstellung, die in Städten wie München leben. Schwierig.

        Eigentlich bräuchte ich lebenslang oder zumindest lange jemanden an der Seite, auch mit Wohnung und Einkommen. Dass es auch so bleibt.

        Ich bin inzwischen auch in Festanstellung, habe gesicherten Wohnraum, sogar doppelt und dreifach gesichert. Aber ich struggle.

        Auf vielen Ebenen.
        Im übrigen helfe ich auch. Und kenne den Frust, wenn jemand Hilfe einkassiert und es dafür noch Vorwürfe gibt.

        Schönes Wochenende !

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  5. Renate Astrid Peter
    21. Februar 2026 @ 2:57

    Hey Mandy
    Dein SEELENFUTTER in den letzten Tagen war nicht zu lang. Es musste einfach mal raus, ob bequem oder ein bisschen schwerere Kost. Es muss nicht immer leicht verdaulich sein, sondern zum Nachdenken anregen
    und auch die eigenen versteckten Zweifel und Ängste 😱 mal an die Oberfläche bringen.
    Heute hat mir dein SEELENFUTTER besonders gut 👍 gefallen, denn es passt gerade so in unsere familiäre Situation. Danke dafür! Danke schön auch für Deine anderen und mutigen Themen, die du ansprichst.
    Ich denke , Jesus hat schon oft über dein SEELENFUTTER gedacht:
    YEAH, THAT’S MY GIRL!!!
    Alles Liebe für dich und Gottes Segen!
    Schönes Wochenende
    LG Deine Astrid

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