Was ‘nen Affentheater … und Du mittendrin?
Da stehst Du. Guckst zu. Drama pur. Menschen regen sich auf, machen Stress, werfen sich Sachen an den Kopf … 😤💥 Und innerlich denkst Du: „Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.“
Einfach mal raushalten. Nicht alles geht Dich was an. Nicht in jedes Chaos blind reinrennen, um zu retten, was vielleicht gar nicht gerettet werden will. Aber manchmal – da denkt man später: „Ich hätte doch was sagen sollen.“ 😶🌫️
Es gibt da die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25–37): Ein Mann liegt schwer verletzt am Straßenrand. Zwei Männer gehen einfach vorbei: ein Priester und dann ein Levit (einer aus dem Stamm Levi, zuständig für Aufgaben im Tempel). Beides eigentlich Leute, die Nächstenliebe auf der Fahne stehen haben. Aber beide wohl mit dem Gedanken im Kopf: Nicht mein Problem.Und dann kommt einer, der bleibt stehen. Er sieht den Menschen. Nicht nur das Problem. ❤️
Und ich denk mir: Wie oft lauf ich einfach weiter? Weil ich gestresst bin, müde, überfordert. Oder weil ich einfach keinen Bock hab, mich irgendwo einzumischen.
Aber dann stolper ich über diesen Satz aus der Bibel: „Wer die Zeit und die Mittel hat, Gutes zu tun, und es nicht tut, macht sich schuldig.“ – Jakobus 4, 17
Klingt erstmal … naja … unschön. Aber wenn Du das ganze Kapitel liest, merkst Du: Es geht nicht darum, Dir Druck zu machen. Keine Strichliste, kein Zeigefinger von oben.
Eher so: Denk nicht nur an Deinen eigenen Kram. Schau hin und greif ein, wenn’s drauf ankommt. Manchmal gehen Dich die anderen Affen vielleicht ja doch was an. 😉
Wenn Dir klar ist, was richtig wäre – nicht nur reden, sondern machen. Nicht perfekt. Nicht immer und jederzeit. Aber mit Herz. Es geht nicht um Leistung. Sondern um Haltung. Verantwortung da übernehmen, wo’s gerade dran ist.
Bis morgen dann – und wer weiß, vielleicht schauen wir heute mal einmal mehr hin, wo’s drauf ankommt.
Mandy
19. Juli 2025 @ 6:19
Das sind gute Gedanken von Dir, Mandy ~ danke.
Auch die folgende Geschichte ist wahr:
Ein bekannter Schauspieler ( ich weiß seinen Namen nicht, weil mich dieses Klientel nicht mehr so sehr interessiert) war des nachts in New York unterwegs. Da hörte er Geschrei. Ein Mann und eine Frau. Der Schauspieler wollte der Frau, die geschlagen worden war, helfen. Da wendete sich in dieser New Yorker Straße das Blatt:
Das Paar wollte nicht, daß jemand eingriff, vereinigte sich im Tun gegen den Schauspieler und erschlig ihn..
Deshalb:
Bitte erstmal ggf. bei so was nur zuhören, bevor losgelegt wird..
Natürlich spielt Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter auf einer völlig anderen Ebene..
Lieben Gruß von
Elfriede
19. Juli 2025 @ 20:49
Hi Elfriede.
Wie meinst Du das? Welche Ebene?
Lieben Gruß 🙂
Mandy